Sonderpreis für Seminarkursprojekt "Interreligiöse Sakralarchitektur" beim Wettbewerb "Christentum und Kultur"

Preisträger 2

Yannick Fleischmann, Julian Wurst, Lena Rupertus, Nadine Fackler, Julia Krauß und Luca Idler wurden beim Wettbewerb „Christentum und Kultur“ für ihr Projekt „Sakralarchitektur interreligiös – THINK RINGS“ mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Sie haben im Rahmen eines Seminarkurses eine (fiktive) sakrale Architektur für das neue Heilbronner Stadtquartier Neckarbogen entworfen und im Modell gebaut. Der Neckarbogen entsteht im Zuge der Bundesgartenschau, die 2019 in Heilbronn stattfinden wird. Lessings Ringparabel war für die sechs Schülerinnen und Schüler zentrales Motiv für die inhaltliche und künstlicherische Auseinandersetzung, um mit ihrer sakralen Architektur der religiösen Vielfalt in Heilbronn gerecht zu werden.

Die Jury würdigte diese Arbeit mit einem Sonderpreis für künstlerisch-kreative Projekte. Sonderpreise werden für außergewöhnliche Wettbewerbsarbeiten vergeben, die mit den anderen vorgelegten Beiträgen nicht zu vergleichen sind. Die Urkunden und 150 Euro Preisgeld überreichte der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, am 20. Januar bei einer Feier in Stuttgart.

Der Wettbewerb „Christentum und Kultur“ wird von den evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg veranstaltet. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Kursstufe in allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien. In diesem Jahr nahmen 101 Schülerinnen und Schüler daran teil. Insgesamt wurden 62 Arbeiten eingereicht, davon waren 20 Gruppenarbeiten. Unter den 13 prämierten Arbeiten (zwei zweite Preise, zwei dritte Preise, zwei Sonderpreise, sechs Buchpreise) waren nur drei Beiträge von beruflichen Gymnasien. (en)

THINK RINGS 1

 THINK RINGS 2