„Wer fährt, bleibt nüchtern“

logoAlkohol und Auto fahren passen nicht zusammen – das ist die Botschaft der „Don‘t drink and drive Academy“, die kürzlich zu Gast an der Wilhelm-Maybach-Schule war. Die Aktion richtete sich vor allem an die angehenden Berufskraftfahrer und KFZ-Mechatroniker, die an der WMS ausgebildet werden. „Gerade Schüler der Kfz-affinen Berufe können eine Vorbildrolle im Freundeskreis übernehmen und zu glaubwürdigen Multiplikatoren für die Botschaft ‚Wer fährt, bleibt nüchtern!‘ werden“, sagte Christina Arens von der „Dont’t Drink and Drive Academy“. Ziel sei es, die Berufsschüler frühzeitig für das Thema Alkohol am Steuer zu sensibilisieren. „Dont’t drink and drive“ ist eine Kampagne der Spitzenverbände aus den Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen.

Simulator 1Reaktionstests und so genannte Rauschbrillen, die das Gefühl vermitteln, man hätte 1,3 Promille im Blut, sollten den Auszubildenden auf dem Hof der WMS verdeutlichen, wie der Konsum alkoholhaltiger Getränke die Reaktionszeit verlängert. Zudem konnten die Schüler in einem computergesteuerten Promille-Fahrsimulator ihre Fahrtüchtigkeit unter Alkoholeinfluss testen. Der präparierte Pkw, der mit einer Leinwand verkabelt ist, simuliert den Blick auf den Straßenverkehr einer Innenstadt, wenn er von 0,8 Promille getrübt ist. Die Wirkung ist gravierend: Die Sehleistung vermindert sich, die Geschwindigkeiten wird falsch eingeschätzt und die Reaktionsfähigkeit verschlechtert sich. (en)

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