Goethes „Faust“ auf der Bühne der Wilhelm-Maybach-Schule

Faust und Mephisto 1Sie haben es selbst als ein Wagnis angesehen – den „Faust“ als Schultheatergruppe auf die Bühne zu bringen. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und sie – die Mitglieder der Theater-Arbeitsgemeinschaft der Wilhelm-Maybach-Schule – haben gewonnen. Dank „reizvoller Regieeinfälle, eines originellen Bühnenbildes und eines engagierten Ensembles“. So fasste ein Besucher der auch am zweiten Aufführungsabend vollbesetzten Aula seine Eindrücke zusammen. Und Dank zweier Schüler, die sich der Herausforderung der Hauptrollen stellten: Melissa Dittmann als Faust und Cem Hamparoglu als Mephisto.

Faust und Mephisto 2Die 30 beteiligten Schülerinnen und Schüler und ihre Regisseure Holger Eisfelder und Hanns-Jakob Eckert-Schwegler wollten Goethes „Faust“ aber nicht einfach nur auf die Bühne bringen, sondern in die Moderne holen. So wurden etwa aus Auerbachs Keller eine Bar und aus der Hexenküche ein Schönheitssalon. Besonders bemerkenswert dabei: Das Bühnenbild bestand in allen Szenen allein aus Kartons – insgesamt ungefähr 100 Stück. Auf unterschiedlichen Seiten weiß, schwarz, silbern oder gar nicht angestrichen, erwiesen sich diese als verblüffend wandlungsfähig und in ihrer Anordnung als sehr eindrücklich. Damit machten die verantwortlichen Schülerinnen ihrem Profilfach Gestaltungs- und Medientechnik alle Ehre, ebenso wie bei der Gestaltung des Plakats und von Kostümen, in denen sich die inneren Wandlungen der Hauptfiguren widerspiegelten. (en)

 

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