GMT-Projekt in Budapest: Lost place "Csepel Müvek"

lost placeDem Busfahrer wollte zunächst nicht so recht einleuchten, warum eine Klasse auf Studienfahrt nach Budapest fährt, um dort eine alte Fabrikhalle zu besichtigen. Aber der große Einsatz der Schülerinnen und Schüler vor Ort hat ihn überzeugt: Es wurde fotografiert, vermessen und die architektonische Situation dokumentiert. Aufgabe war es, einen so genannten „lost place“ zu untersuchen - „lost place“ deshalb, weil sich das 250 Hektar große Industrieareal „Csepel Müvek“, in dem einst bis zu 30.000 Arbeiter beschäftigt waren, im Umbruch befindet. Viele Fabrikhallen stehen leer und können mit neuen Ideen gefüllt werden.

Eine solche Idee zu entwickeln, ist Projektaufgabe der TG-Schülerinnen und -Schüler im Fach Gestaltungs- und Medientechnik, an der sie auch nach Abschluss der Studienfahrt weiter arbeiten: Jugendherberge, Rollschuhbahn oder doch lieber Café? Vorschläge, die alte Fabrikhalle mit neuem Leben zu füllen, gab es spontan genug – jetzt müssen diese Waldkletterparkkonkretisiert und ein Plakat für eine Eröffnungsfeier gestaltet werden (Foto und Projektidee: Jakob Eckert-Schwegler).

Während die GMT-Klasse in Budapest unterwegs war, führten andere Studienfahrten der Jahrgangsstufe 1 nach Hamburg/Bremen, Berlin und Hannover. Die Jahrgangsstufe 2 des Technischen Gymnasiums testete ihre Fremdsprachenkenntnisse in England, Spanien und Frankreich.

Frei nach dem Motto „warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt“ fand die Projektwoche für die Schülerinnen und Schüler der Eingangsklasse in Heilbronn und Umgebung statt. Unter anderem standen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Lampoldshausen und der Waldkletterpark in Weinsberg auf dem Programm. (en)

 

 

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