Besuch bei Partnerschule in Wodzislaw Slaski in Polen

Bild1 AbflugWir sind: Abdelazis, Manuel, Kai, Ramazan, Hakan, Kerim, Sebastian, Marko und zweimal Tim. Wir besuchen die drei Eingangsklassen des Zweijährigen Berufskollegs (2BKI1/1, 2BKI1/2, 2BKE1). Begleitet von unserem Lehrer Herrn Keller sind wir diese Woche in unserer Partnerschule in Wodzislaw Slaski in Polen. „Slaski“ bedeutet „Schlesien“, ein Gebiet, das im Süden von Polen liegt.

Wir sind am vergangenen Sonntag von Frankfurt nach Krakau geflogen. Die Lufthansa bot uns € 250,- pro Person, wenn wir einen späteren Flug nehmen, da das Flugzeug überbucht war. Da wir aber am Flugplatz in Krakau abgeholt wurden, konnten wir das Angebot nicht annehmen.

Abends in Wodzislaw wollten wir nach dem Abendessen im Hotel noch ein Bier trinken gehen. Leider fanden wir direkt am Marktplatz keine offene Gaststätte. Was tun, wenn man kein Polnisch spricht? Zuerst entdeckte Marko, der aus Kroatien kommt, das Kroatisch und Polnisch ähnlich sind und er sich mit Kroatisch verständlich machen konnte.

Wir sprachen dann einen jungen Mann an, der aber auch sehr gut Englisch konnte und uns einen Pub in einer Nachbarstrasse zeigte. Im Pub kam die nächste Überraschung: kein Alkohol unter 18. Die Bedienung blieb standhaft. Ohne Ausweis kein Bier.

Am nächsten Tag trafen wir die Gruppe der polnischen Schüler. In der Nachbarstadt Rybnik spielten wir drei Stunden in einer Laserarena mit- und gegeneinander. In einem Labyrinth konnte man mit einer Laserpistole andere Spieler treffen. Am Nachmittag besichtigten wir Rybnik und gingen etwas einkaufen.

Bild2 LaserarenaBild3 LaserarenaBild4 Gruppenbild

Dienstag, 17.03.:

Wir besichtigen die Schule und werden vom Schulleiter begrüßt. Nach dem Mittagessen fahren wir in eine benachbarte Berufsschule, wo wir das Mauern lernen. Leider müssen wir unser Werk anschließend wieder abreißen. Den Abend lassen wir in einer Gaststätte ausklingen und feiern Kais Geburtstag.

Mittwoch, 18.03.:

Die Schule hat ein Hallenbad, das wir am Vormittag benutzen können. Danach geht es wieder in die Berufsschule: heute ist das Mauern eines Bogens auf dem Programm. Wider Erwarten bleiben alle Bögen stehen, nachdem das Stützgerüst (ein Autoreifen) entfernt wurde. Danach schauen wir die Berufsschule an. Es gibt hier ein Ausbildungs-Bergwerk. In Schlesien sind immer noch 30% der Menschen im Bergbau beschäftigt. Am Abend gehen wir mit einem Teil der polnischen Gruppe Kegeln.

Bild 5 SchulleiterBild 6 MauernBild 7 Bogen

Bild 8 Bogen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moritz Keller

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