Deutsch-französische Fahrzeugdiagnose

Zusammenarbeit neuIn dieser Woche (22. bis 26. Februar 2016) sind sieben französische Schüler und zwei Lehrer vom Lycée des métiers de l'automobile, du transport et de la logistique aus Illzach im Elsass zu Gast an der Wilhelm-Maybach-Schule. Schwerpunkt des Schüleraustauschs ist der gemeinsame Unterricht in den Werkstätten der Abteilung Fahrzeugtechnik mit den Auszubildenden des dreijährigen Gewerblich-Technischen Berufskollegs der Fachrichtung Kfz-Technik. 

Jeweils in deutsch-französischen Zweier- bzw. Dreierteams bearbeiten die Schüler Arbeitsaufträge an sieben verschiedenen Fahrzeugtypen. Beispielsweise ist eine Hauptuntersuchung durchzuführen und die Bremswirkung des Fahrzeugs zu berechnen. Zudem sollen die Schüler diagnostizieren, warum etwa die Reifen eines Fahrzeugs einseitig abgefahren sind oder das Lenkrad eines Kunden stark vibriert. Deshalb steht der Schüleraustausch unter dem Motto „Grenzüberschreitende Diagnose“. Für die französischen Schüler ist er auch deshalb eine Herausforderung, weil sie ihr Deutsch, das sie in der Schule lernen, bislang im Alltag nur selten anwenden konnten.

Neben der Arbeit in der Werkstatt haben die Austauschschüler ein volles Programm: Sie besichtigen die Produktion des Audi und das Zweiradmuseum in Neckarsulm und haben einen Termin in der DEKRA-Niederlassung in Heilbronn. Ein besonderes Highlight ist der Besuch der Ausbildungsbetriebe, die die deutschen Auszubildenden ihren französischen Gästen vorstellen.

Ende April reisen die deutschen Schüler dann zum Gegenbesuch nach Frankreich – an die Partnerschule, die ähnlich wie die Wilhelm-Maybach-Schule nach einem Automobilkonstrukteur benannt ist, nämlich nach Ettore Bugatti. (en)

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