Beste Schüler zum Maybach-Tag geehrt

Maybachpreistraeger 2017Die Wilhelm-Maybach-Schule hat ihre fünf besten Absolventen des vergangenen Schuljahres mit der Verleihung des Maybach-Preises am Freitag, 17. März 2017, ausgezeichnet. Sie erhielten Urkunden, Maybach-Büsten und einen Besuch bei MTU Friedrichshafen (früher Maybach-Motorenbau-GmbH). Die Preise übergab ein Vertreter der Rolls-Royce Power Systems AG Friedrichshafen, unter deren Dach die Marke MTU angesiedelt ist.

Auf dem Foto stehen die Preisträger (von links, dazwischen Schulleiter Dieter Thumm) vor dem Maybach von Dr. Fritz W. Hardach vom Internationalen Maybach-Club:

  • Tobias Stähle Allgemeine Hochschulreife (Technisches Gymnasium)
  • Felix Buck Staatlich geprüfter Techniker (Automatisierungstechnik/Mechatronik)
  • Robin Müller Staatlich geprüfter Techniker (Maschinentechnik, Profil Fertigungstechnik)
  • Danny Epinger Mechatroniker; EnBW Energie Baden-Württemberg AG
  • Ahmet Kalkan Technischer Systemplaner (Stahl- und Metallbautechnik); Hefi GmbH Glas- und Metallbau, Talheim

DiepgenDer Erste Bürgermeister der Stadt Heilbronn, Martin Diepgen, gratulierte den Preisträgern, aber auch deren Lehrern: „Preisverleihungen sind Qualitätsnachweise der Pädagogen und der Schule insgesamt.“ Diepgen betonte, wie wichtig Vertrauen für hervorragende Leistungen sei. „Pädagogen bringen nicht nur Fertigkeiten bei, sondern trauen ihren SchülerInnen etwas zu.“ Dies schenke Sicherheit, dass sich Begabungen bestmöglich entfalten können. Dafür gelte es den LehrerInnen herzlich zu danken. Das Kompliment gab Schulleiter Dieter Thumm zurück: „Wir wissen uns bei der Stadt als Schulträger sehr gut aufgehoben.“

AngrickDen Festvortrag zur Vergabe des Maybach-Preises hielt in diesem Jahr Holger Angrick, Geschäftsleitung Personal der Lidl Stiftung. Mit der Lidl Stiftung ist die Wilhelm-Maybach-Schule durch einen Kooperationsvertrag verbunden. Die Lidl Stiftung unterstützt zum Beispiel die Seminarkurse des Technischen Gymnasiums und veranstaltet Bewerbungstrainings. „Wir brauchen junge Menschen, die gezeigt haben, dass sie etwas leisten können“, sagte Angrick mit Blick auf die Preisträger und seine Aufgabe, Nachwuchs, Führungskräfte und Experten zu gewinnen.

Angrick gab Einblick in die Expansion Lidls in den US-Markt. 38 Filialen werden derzeit an der Ostküste gebaut. Dabei gelte es auf Besonderheiten Rücksicht zu nehmen. Amerikanische Mitarbeiter etwa wollen keine Firmenwagen, sondern lieber eine Versicherung für ihre Haustiere, nannte Angrick als Beispiel. Das Homeoffice am Freitag sei für viele Mitarbeiter ein wichtiger Urlaubsersatz. Die Expansion fordere aber auch die IT-Abteilung heraus. „Hinter dem Handel steckt sehr viel Technik und Digitalisierung.“

Vorstellung PreistraegerBereits zum 37. Mal wurden in diesem Jahr diejenigen ausgezeichnet, die sich mit „schulischer Bildung nach oben gearbeitet haben“, ganz so, wie es dem Wunsch der Preisstifterin, der Enkelin von Wilhelm Maybach entsprach, betonte der stellvertretende Schulleiter Heiko Rebstock in seiner Vorstellung der Preisträger.

Mit der Stiftung des Preises verband Irmgard Schmid-Maybach den Wunsch, SchülerInnen zu ehren, die wie ihr Großvater Wilhelm Maybach aus einfachen Verhältnissen stammen und mit Fleiß und Durchhaltevermögen Großes geleistet haben. Der in Heilbronn geborene Motoren- und Automobilkonstrukteur lebte seit seinem zehnten Lebensjahr in einem Waisenhaus, dem Bruderhaus in Reutlingen. Dort erhielt er eine Ausbildung als technischer Zeichner und Konstrukteur und lernte Gottlieb Daimler kennen, dessen Assistent er wurde. (en)

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