TG-Schüler gestalten Schulkunst-Ausstellungseröffnung auf der BUGA mit und sind dort mit vielen Arbeiten vertreten

Schulkunst2Hanns-Jakob Eckert-Schwegler (links) im Gespräch mit seinen Schülern über die „Kommissarleuchte“, die durch den Tatort und andere Fernsehkrimis bekannt wurde. Sie stammt aus der Bauhaus-Ära und wurde 1933 von Christian Dell entworfen.

Zusammen mit ihrem Lehrer Hanns-Jakob Eckert-Schwegler, der zum Schulkunstteam des Staatlichen Schulamts Heilbronn gehört, führten drei Schüler des Profils Gestaltungs- und Medientechnik in das diesjährige Thema der Schulkunstausstellung „Form und Funktion. 100 Jahre Bauhaus“ ein. Sie berichteten von ihrem Designprojekt Entwurf/Bau einer „Bauhaus100-Lampe“ aus Beton – im Anschluss an eine Bauhaus-Projektfahrt unter anderem nach Weimar und Dessau.

Hanns-Jakob Eckert-Schwegler warnte bei der Eröffnung vor der Gefahr einer Überhöhung des Bauhauses „bis ins Religiöse" hinein. „Deshalb tut es gut, die Dinge herunter zu brechen und aus Perspektive der Schüler zu betrachten, die damit unbelastet umgehen“, so der Lehrer für Gestaltungs- und Medientechnik. Schulkunst1Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums mit dem Profil Gestaltungs- und Medientechnik haben Lampen aus Beton im Bauhaus-Stil entworfen und gebaut. Sie gehören zu den über 200 Schülerarbeiten, die in der Schulkunstausstellung auf der BUGA zu sehen sind. Die Sonderausstellung dokumentiert die Arbeiten aus dem Kunstunterricht an allen Schularten des Schulamtsbezirks Heilbronn, von der Grundschule bis zu den Gymnasien und beruflichen Schulen. Im Mittelpunkt stehen dabei die unterschiedlichen Bauhausschwerpunkte Architektur, Objekt, Design, Malerei und Grafik.

„Die Ideen und Werke der Bauhaus-Künstler waren für die Schülerinnen und Schüler der Ausgangspunkt, sich mit verschiedenen Ausdrucksformen auseinanderzusetzen. So entstanden schlichte Möbelstücke, funktionale Gebrauchsgegenstände und abstrakte Zeichnungen, die zeigen, dass der Bauhaus-Stil auch nach 100 Jahren immer noch aktuell ist“, sagte der Staatssekretär des Ministeriums für Jugend, Kultus und Sport, Volker Schebesta MdL, bei der Ausstellungseröffnung.

Heilbronns Erster Bürgermeister Martin Diepgen zeigte sich „unglaublich beeindruckt“ von den ausgestellten Arbeiten und lud dazu ein, diese im Dialog zu sehen mit der Stadtausstellung der BUGA „als Weiterentwicklung des Bauhauses“. Die ausgestellten Werke von über 200 Schülerinnen und Schülern aus 20 Schulen sind bis zum 2. Juni im Fruchtschuppen auf dem BUGA-Areal zu sehen. (en)

 

Aktuell sind 432 Gäste und keine Mitglieder online