Studienfahrt nach Weimar, November 2019

bild1Vom 11.11. bis zum 14.11.2019 unternahmen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 des Technischen Gymnasiums eine Studienfahrt nach Weimar.

Der Ankunftstag war zur Erkundung der Stadt vorgesehen. In einer Stadtralley mit Stationen vom Goethe-Schiller-Denkmal über das Römische Haus bis zur Anna-Amalia-Bibliothek liefen die Schülerinnen und Schüler die Ortschaft ab und hatten verschiedene Aufgaben und Rätsel zu lösen. Im Hotel Elephant beispielsweise sollte ein „Rüsseltier“ abgeholt und im Geschäft von Rudolf Kaiser, dem „Krawatten-Kaiser“,  sollten Stoffmuster von exklusiv designten und gefertigten Schleifen abfotografiert werden. Als 1. Preis waren Goldmedaillen mit dem Konterfei Goethes ausgelobt.

Im Zeichen Johann Wolfgang von Goethes, des Urhebers der in Klasse 12 zu lesenden Pflichtlektüre „Faust I“, stand der Dienstag. Zunächst eröffneten Führungen in Goethes Wohnhaus am Frauenplan sowie in der Ständigen Ausstellung des Goethe-Nationalmuseums Einblicke in das repräsentative wie privat-intime Leben des Dichterfürsten. Nach einer Mittagspause ging es dann zum historischen Friedhof, auf dem die Fürstengruft die Gebeine Goethes und Schillers birgt. In Kleingruppen wurden hernach unterschiedliche Anlaufziele aufgesucht, unter anderem Goethes Gartenhaus wie das neu eingerichtete „Haus der Weimarer Republik“, seinerseits abiturrelevant. Abends besuchte eine Gruppe das städtische Kino.

Am Mittwoch fuhren wir in die altehrwürdige Universitätsstadt Jena. Der Vormittag bot die Gelegenheit,  in der Produktausstellung von Jenoptik das Leistungsspektrum des Konzerns kennen zu lernen: von Automatisierungslösungen für Automobilhersteller über Laser-Distanzsensoren über optoelektronische Systeme und optische Präzisionskomponenten bis hin zu Verkehrssicherheitssystemen. Danach gingen wir vorbei am Universitätshochhaus zum Marktplatz, auf dem zur vollen Stunde am historischen Rathaus eines der sieben Wunder von Jena, der sogenannte „Schnapphans“, zum Vorschein kommt. Am Fürstengraben wanderten wir vorbei am Hauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität zu dem Haus, in dem ihr Namensgeber seine Antrittsvorlesung als Professor hielt. Nachmittags widmeten wir uns wiederum einem Abitur-Thema: der Romantik. Im grünen Romantikerhaus am roten Turm erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Fragestellungen zur Epoche und zu einzelnen Dichtern.

Der Abreisetag führte uns in die Gedenkstätte Buchenwald, in der wir nach einer Filmschau sehr kompetent über das ehemalige Lagergelände geführt wurden. Nach dieser Einführung erhielten wir die Gelegenheit, selbstständig und schweigend das Krematorium sowie die Ausstellung im Kammergebäude zu besuchen und der Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik zu gedenken.

Am frühen Nachmittag fuhren wir zurück nach Hause.

gez. Carolin Götz und Holger Eisfelder

 

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