Opernbesuch in Stuttgart

Opernbesuch „Das Rheingold“, Dezember 2021 

Am Freitag, dem 17.12.2021, eine Woche vor Weihnachten, besuchten einige Schülerinnen und Schüler der Klasse TGTM 13/3 mit Herrn Eisfelder die Staatsoper in Stuttgart. Zu sehen war „Das Rheingold“, der erste Teil von Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“, dessen Uraufführung 1869 in München stattfand.

Die Anreise nach Stuttgart erfolgte bereits am frühen Abend mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Für den besonderen Abend präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler in stattlicher Abendkleidung. In Wagners “Rheingold”, das auch unter anderem Inspiration für J. R. R. Tolkiens “Herr der Ringe” war, geht es um einen Goldschatz am Grunde des Rheines, der von Alberich geklaut wird. Aus dem Gold kann man einen Ring erschaffen, der seinem Träger unendlich viel Macht verspricht, jedoch muss dieser auf die Liebe verzichten. Doch Wotan, der den Ring und das Rheingold als Bezahlung für sein Schloss braucht, schafft es, Alberich auszutricksen. Die Riesen, die für ihre Bauarbeiten am Schloss mit dem Schatz entlohnt wurden, streiten sich und aus Habgier tötet der eine Riese den anderen. Am Ende gilt: „des Ringes Herr; [ist] des Ringes Knecht.“

Die erfrischende und moderne Neuinszenierung von Wagners „Vorabend“ seines Opernzyklus unter der Regie von Stephan Kimmig lockte auch Politprominenz wie Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien, und Muhterem Aras, Landtagspräsidentin im Stuttgarter Landtag, an. Die Inszenierung in der über 100 Jahren alten Staatsoper am Stuttgarter Schlossgarten bot, neben guter Musik unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister, auch überraschende, aber gut passende Fortbewegungsmittel wie Gabelstapler oder Kettcars als Regieeinfälle. Eine Besonderheit war wohl eine der Rheintöchter, die aus medizinischen Gründen ihr Schauspiel und ihren Gesang in einem elektrisch fahrenden Rollstuhl darbieten musste. 

Insgesamt war es ein Abend mit rund 150 Minuten Hochkultur, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. 

gez. Lars Feder, 19.12.2021

Staatsoper in Stuttgart von AussenStaatsoper in Stuttgart von Innen

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